Mamma hat den besten Shit
- Das Stück -

 

Personen: Mutter Rosetta - Großvater - Luigi, Rosettas Sohn - Eine Freundin Luigis -Camelia, ein junges Mädchen - Antonio, ein Polizist, Neffe Rosettas - Der Pfarrer
 

Das Stück des Literaturnobelpreisträgers 1997 greift die aktuelle Drogenproblematik Jugendlicher auf; bei Fo wird daraus ein turbulentes Spektakel voller Situationskomik und Sprachwitz. -

Luigi, ein ca. 20jähriger Arbeitersohn, war von zu Hause abgehauen, als seine Mutter entdeckt hatte, dass er Marihuana rauchte. Nun schaut er wieder einmal daheim vorbei und muß entdecken, dass die Wohnung eine Marihuana-Plantage geworden ist, mittendrin Mutter Rosetta und Opa, die erhebliche Mengen Shit konsumieren, sogar regen Handel damit treiben und die reinsten Experten sind.
Erschrocken hält Luigi der Mutter vor, dass sie ihre Arbeit aufgegeben habe, politisch nicht mehr aktiv sei, sondern sich nur noch abgeschlafft mit Opa »volldröhne«, Luigi ist unwillkürlich vom Verteidiger zum Ankläger des Drogenkonsums geworden. Mutter und Opa dagegen schwärmen von ihren phänomenalen Rauscherlebnissen.

Als eine heroinsüchtige Freundin Luigis hinzukommt, hilft Opa ihm mit seinem »Skorpion-Fix« auf die Sprünge: Er hält sich einen Skorpion, dessen Gift tödlich, mit einem Gegengift zusammen jedoch berauschend wirkt. Nun setzt eine parodistische Rauschorgie ein, in die Antonio, Rosettas Neffe, hineinplatzt. Er ist beim Rauschgift- dezernat und hat sich hier mit einem Polizeispitzel, dem Kaplan Don Pierino, verabredet, um einen kleinen Dealer aus der Nachbarschaft auszuheben.
Mutter Rosetta schmiedet spontan ein Komplott gegen die beiden...

 

Dario Fo/Shit

Die Rollen

“Prolog”

Rosetta/Opa/Luigi

Die Täuschung

Das Verhör

Der Song

Der Inhalt

Der Autor

Die Presse