Viel Lärm um nichts
- Der Eklat -

Benedict (Heinrich Schulz 2.v.rechts) :
    “Dies sieht nicht aus
      wie Hochzeit.”

Überraschende Wendung bei der Hochzeit:
Claudio wirft Hero ihre vermeintlich Untreue vor. Bestürzt ist deren Mutter, Signora Leonato (Katharina Baagt
links),
Don Pedro (Sascha Daniel
Mitte) voll Bitterkeit, Antonia (Sina Gieger rechts) sorgenvoll.

Claudio (Ole Sasse li) : “Schwürt ihr nicht, ihr alle, die sie seht, sie sei noch schuldlos? Doch sie ist’s
                                      nicht. Sie kennt die Gluten heimlicher Umarmung.”Voller Unverständnis:

Ursula (Isabella Schwarz), Beatrice (Kristina Eckern) und Margaretha (Julia Schlosser)

Hero (Cleo Schröer Mitte) : ”Ist meinem Herrn nicht
                                        wohl, dass er so spricht?”

Don Juan (Lukas Schimpf) heuchelnd:
      “Schande! Man kann sie nicht benennen,
       noch darüber reden. Die Sprach’ ist nicht so
       rein, um ohne Sünde davon zu sprechen.
       Drum, mein schönes Mädchen, beklag ich
       Euren schlechten Wandel.”

Don Juans Intrige ist erfolgreich, Hero (Cleo Schröer Mitte) fassungslos, ihre Freundinnen Ursula (Isabella Schwarz) und Beatrice (Kristina Eckern) stützen sie.

Benedict: “Wie gehts dem Fräulein?”
Beatrice (Kristina Eckern): “Tot fürcht ich, helft!”

Signora Leonato (Katharina Baagt vorn ) : “Ruft nicht jede Kreatur Schmach über sie?”
Benedict (Heinrich Schulz
rechts): ”Seid geduldig! Ich, wahrlich, bin von Staunen so betäubt, dass
                                                        mir die Worte fehlen.”

Antonia (Sina Gieger im Hintergrund)   schlägt einen Plan vor: “Macht bekannt, dass Hero wirklich sei gestorben. Dies wird Verleumdung wandeln in
             Mitleid gegen sie...Sie starb, so muss man überall verbreiten im Augenblick, da man sie angeklagt; so wird sie dann entschuldigt und bedauert.
             Denn so geschieht’s, dass, was wir haben, wir nach Wert nicht achten, solange wir’s genießen ist’s verloren: ist’s verloren, dann überschätzen
             wir den Preis; ja dann erkennen wir den Wert, den uns Besitz missachten ließ. So wird’s mit Claudio sein, hört er , dass seine Worte sie getötet.”

Benedict: ”Folgt dem Rat Antonias!”
Signora Leonato: “In dieser Flut des Grams mögt
       Ihr mich lenken an dem schwächsten Faden.”

Benedict: “Ihr seid ein Nichtswürdiger; ich scherze
     nicht. Ich will’s euch beweisen, wie Ihr wollt,
     womit Ihr wollt und wann ihr wollt...Ihr habt ein
     liebenswürdiges Mädchen getötet und ihr Tod
     soll schwer auf euch fallen.”

So richtig haben Claudio (Ole Sasse links) und Don Pedro (Sacha Daniel rechts) den Ernst der Lage nicht begriffen, ignorieren, dass Benedict (Heinrich Schulz Mitte) Claudio zum Duell herausgefordert hat. Sie lenken sich noch mit Sticheleien gegen den verliebeten Benedict ab:
   “Wann werden wir
    mit großen
    Buchstaben
    geschrieben
    sehen:
    Hier wohnt
    Benedict, der
    verheiratete
    Mann?”

Signora Leonato (Katharina Baagt im Hintergrund): “Schwester...”
Antonia: ”Sei du nur still! Gott weiß, das Mädchen liebt’ ich. Nun ist sie tot, von Schurken
                totgeschmäht... Ich kenn sie, weiß was sie gelten, bis auf einen Skrupel:
                Vorlaute, dreist’ge, modesücht’ge Knaben, die lügen, witzeln, höhnen, schmähn
                und lästern. Mit bunter Narentracht den Helden spielen.”
Kurze Zeit später wird die Intrige durch Borachios Geständnis bekannt, die Unschuld Heros ist bewiesen.

Claudio (Ole Sasse): “Ich weiß nicht wie ich euch um Nachsicht bäte, doch reden muss ich.
                 Wählt die Rache selbst...
Signora Leonato (Katharina Baagt im Hintergrund): ”Befehlen kann ich nicht, “erweckt mein Kind!”
                 Doch bitt ich Euch beide, Verkündet’s unserer Stadt Messina hier, wie schuldlos sie gestorben.
                 Und könnt Ihr jetzt mein Eidam nicht mehr werden, so seid mein Neffe! Meine Schwester hat
                ‘ne Tochter, beinah ein Abbild meines toten Kindes. Der schenkt, was ihre Cousine erhalten
                 sollt’, und so stirbt meine Rache.
Claudio: “Mit Rührung nehm ich’s an.”
Antonia: “Lebt wohl, ihr Herren!”

Fotos: www.tobiasreinmuth.de

Viel Lärm um nichts

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