Viel Lärm um nichts
- Die Liebe -

Benedict (Heinrich Schulz Mitte) : “Ihr Herrn, ich bin nicht mehr, der ich war.”
Die Freunde Claudio (Ole Sasse
links) und Don Pedro (Sascha Daniel) haben ihren Spaß.

Claudio: “Ich hoffe, er ist verliebt.
Don Pedro: “Und was mehr ist, er
      reibt sich mit Bisam; merkt ihr
      nun wo’s ihm fehlt?”
Claudio:”Das heißt mit andern
      Worten, der holde Knabe ist
      verliebt.”
Don Pedro: “Der größte Beweis
      ist seine Schwermut.”
Claudio: “Und wann pflegte er
      sonst sein Gesicht zu waschen?
Don Pedro: “Ja, oder zu
      schminken.”
Claudio: “Ja, und ich weiß auch,
      in wen er verliebt ist.”
Don Pedro: “Nun, das möchte ich
      auch wissen. Ich wette, es ist
      eine, die ihn nicht kennt.”
Claudio: “O freilich! Ihn und alle
      seine Fehler; und die
     demungeachtet für ihn stirbt.”

Fotos: www.tobiasreinmuth.de

Benedict (Heinrich Schulz) und beatrice (Kristina Eckern): “Fräulein Beatrice, habt ihr die ganze Zeit geweint?” - Die Liebe: Klischee? - Als herzzerreißende als Pantomime gespielt: die Stimme aus dem

Off, die Musik wundersüß, die Gesten marionettenhaft
Brecht’sche Desillusionierung auch bei Shakespeare?

Benedict bittet Margaretha (Julia Schlosser), Beatrice zu suchen und zu ihm zu schicken.

Benedict: ”Freilich erdulde ich die Liebe, denn wider meinen Willen muss ich dich lieben.”

Benedict: ”Und nun sage
     mir, in welche von
     meinen schlechten
     Eigenschaften hast du
     dich zuerst verliebt?”
Beatrice: “Wohl gar
     deinem Herzen zum
     Trotz? Ach, das arme
     Herzchen - Wenn ihr
     um meinetwillen trotzt,
     will ich ihm um euret-
     willen Trotz bieten,
     denn ich werde niemals
     lieben, was mein Freund
     hasst.”

Nach mancherlei Wirren und notwendiger Lebensprüfung geläutert und glücklich wiedervereint: Hero und Claudio

Antonia (Sina Gieger) führt die durch den Schleier verborgene Hero(Cleo Schröer)zu Claudio:
        “Hier, diese ist’s, nehmt sie von meiner von
          meiner Hand.”
Im Vordergrund wartet der Mönch (Alexander Oster)

Glücklich wiedervereint:
Hero: ”Als ich gelebt, war ich Eur’ erstes Weib,
          als Ihr geliebt wart Ihr mein erster Gatte.” Claudio: ”Die zweite Hero?”

Hero: ”Als ich gelebt, war ich Eur’ erstes Weib, als Ihr geliebt wart Ihr mein erster Gatte.
           Und ich bin rein von Schuld, so wahr ich lebe.”
Claudio: “ Die vor’ge Hero! Hero, die gestorben!”

Beatrice: ”Ich liebe Euch mit so viel von meinem
     Herzen, dass nichts mehr übrig bleibt, es Euch
     dabei zu beteuern.”
Benedict: ”Liebste Beatrice, ich liebe dich!”

Claudio: ”Seht nur dies Blatt, von seiner Hand
        geschrieben.”
Hero: “Und hier ein zweites, von ihrer Schrift, aus
        ihrer Tasch entwandt, verrät, wie sie für
        Benedict erglüht.”
Benedict: “O Wunder, hier zeugen unsere Hände
        gegen unsre Herzen. komm, ich will dich neh-
        men, aber ich nehme dich nur aus Mitleid.”

Benedict: ”Liebt ihr mich nicht?”
Beatrice: ”Nein, weiter nicht als billig”.

Benedict: ”Spielt nur, ihr Musikanten! Musik! -
                  Prinz, du bist so nachdenklich, nimm
                  dir eine Frau!”

Viel Lärm um nichts

Die Rollen

Die Ankunft

Die Intrigen

Der Eklat

Die Liebe

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