Die Dreigroschenoper
- Macheath -

“In diesem Pferdestall findet heute meine Hochzeit mit Fräulein Polly Peachum statt, die mir aus Liebe gefolgt ist, um  m e i n  weiteres Leben mit mir zu teilen...”
Mackie (Michael Jurewicz) ist gerade mit Polly (Ines Höltje) bei seiner Gang angekommen, um dort Hochzeit zu feiern. Rechts Münzmatthias (Thomas Regner)

“Liebes Kind, es wird alles geschehen, wie du es wünschest. Du sollst deinen Fuß nicht an einen Stein stoßen.”
Mackie (Michael Jurewicz) und Polly (Ines Höltje) vor ihrer Trauung im Kreise der
Gang

“Siehst du den Mond über Soho?”

“Ich sehe ihn, Lieber.
Fühlst du mein Herz schlagen,
                                    Geliebter?”

“Ich fühle es, Geliebte.”

“Wo du hingehst, da will auch ich
                                     hingehen.”

“Und wo du bleibst, da will auch
                                         ich sein.”


“Und gib’s auch kein Schriftstück
vom Standesamt
Und keine Blume auf dem Altar
Und weiß ich auch nicht, woher
                  dein Brautkleid stammt
Und ist keine Myrte im Haar -
Der Teller, von dem du issest
                                       dein Brot
Schau ihn nicht lang an, wirf
                                       ihn fort!...”

Wie in einem Ritual singen Mackie und Polly  - vom mitsummenden
Volk (Chor) begleitet - gemeinsam ihr ‘Liebeslied’.

“Die Liebe dauert oder dauert nicht an dem oder jenem Ort.”

Mackie muss Polly für eine kurze Zeit zurücklassen und... .....geht zu den Huren.

“John war darunter und Jim war dabei...

Soldaten wohnen
Auf den Kanonen
Vom Cap bis Couch Behar.
Wenn es mal regnete
Und es begegnete
Ihnen ‘ne neue Rasse
‘ne braune oder blasse
Da machen sie vielleicht daraus ihr Beefsteak Tartar.”


Mackie (Michael Jurewicz)
und sein bester Freund
Tiger Brown (Alex Ninnig)
singen zusammen den berühmten Kanonen-Song.

Selbst von Peachum erpresst, wird Tiger Brown - nach einem Hinweis von den Huren und Spelunken-Jenny - Macheath verraten und verhaften.

Brecht/3GrOper

Die Rollen

Die Musik

Peachum

Mackies Gang

Die Huren

Jenny

Das Ende

Dramaturgie

Die Presse