Kabale und Liebe
- Die Utopie -

Ferdinand (Eric Sasse) zu Luise (Angela Blaes): "Ich fliege nur her, will sehen ob du heiter bist, und gehen und es auch sein."

"Du, Luise, und ich und die Liebe! - Liegt nicht in diesem Zirkel der ganze Himmel?"

Fotos: Lisa Vogel

Ferdinand
(Eric Sasse)
zu Luise
(Angela Blaes):

„Wenn ich bei dir bin, zer-
schmilzt meine Vernunft in einen Blick -
in einen Traum von dir, wenn ich weg bin...“

Das Glück von Luise (Angela Blaes) & Ferdinand (Eric Sasse) scheint ungetrübt. Der Schein trügt.

Fotos: Tobias Reinmuth

Ferdinand: “Du bist blass, Luise? Mein Herz ist das gestrige, ist’s auch das deine noch?”

Ferdinand
(Eric Sasse)
beschwört Luise
(Angela Blaes), ihre Ängste und Sorgen zu vergessen:

“Ich fürchte nichts - nichts - als die Grenzen deiner Liebe.
Lass auch Hindernisse wie Gebürge zwischen uns treten, ich will sie für Treppen nehmen und drüber in Luisens Arme fliegen...

Foto: Thorsten Keesser

...ich will über dir wachen wie der Zauberdrach über unterirdischem Golde - Mir vertraue dich. Du brauchst keine Engel mehr - ...                             Foto: Tobias Reinmuth

...Ich will mich zwischen dich und das Schicksal werfen - empfangen für dich jede Wunde - auffassen für dich jeden Tropfen aus dem Becher der Freude - dir ihn bringen in der Schale der Liebe...

Ferdinand (Eric Sasse): “An diesem Arm soll mei-
ne Luise unbeschwert durchs Leben gehen.”
Luise ( Angela Blaes): “Nichts mehr! Wüssest du - Lass mich -  du weißt nicht, dass deine Hoffnungen

Foto: Thorsten Keesser

mein Herz wie Furien anfallen...”

Fotos: Tobias Reinmuth

Luise (Angela Blaes): ”Du willst mich einschläfern, Ferdinand - willst meine Augen von diesem
          Abgrund hinweglocken, in den ich ganz gewiss stürzen muss. Ich seh in die Zukunft -
          dein Ruhm - deine Entwürfe - dein Vater - mein Nichts... Ich hatte diese Träume vergessen
          und war glücklich - Jetzt! Von heut an - der Friede meines Lebens ist aus...” -
Luise ahnt, erkennt die Unüberwindbarkeit der gesellschaftlichen Schranken und Widerstände, spürt die in der personalen Konstellation liegende Gefahr für ihre Liebe.

Luise (Angela Blaes): ”Ich will ihn ja jetzt nicht, mein Vater. Dieser karge
          Tautropfe Zeit - schon ein Traum von ihm trinkt ihn wollüstig auf.
          Ich entsag ihm für dieses Leben. Dann, wenn die Schranken des
          Unterschieds einstürzen - wenn von uns abspringen all die verhassten
          Hülsen des Standes - Menschen nur  M e n s c h e n  sind - ich bringe
          nichts mit mir als meine Unschuld, aber der Vater hat ja so oft gesagt,
          dass der Schmuck und die prächtigen Titel wohlfeil werden, wenn Gott
          kommt, und die Herzen im Preise steigen. Ich werde dann reich sein.”

Fotos: Tobias Reinmuth

Schiller/Kabale

Rollen

Die Utopie

Die Bedrohung

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Der Brief

Der Verrat

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