Kabale und Liebe
- Der Verrat -

Luise: ”Man verliert ja nur, was man besessen hat, und
          dein Herz gehört deinem Stande - Mein Anspruch
          war Kirchenraub und schaudernd geb ich ihn auf.” Ferdinand:“Gibst du ihn auf.”

Luise: ”Walter! Gott im Himmel! Fassung verlangt diese
         Stunde - es ist eine trennende....Leer und erstorben
         ist meine Zukunft - Doch werde ich noch je und je
         am verwelkten Strauß der Vergangenheit riechen.
         Leben sie wohl, Herr von Walter.”
Ferdinand: ”Ich entfliehe, Luise. Wirst du mir wirklich
         nicht folgen?”
Luise: “Meine Pflicht heißt mich bleiben und dulden.”
Ferdinand: Schlange, du lügst. Dich fesselt was anders
         hier. Weh über dich und mich, wenn sich dein
         Verdacht bestätigt...”

Ferdinand: “Marschall! Marschall! Komm heraus!!”

Ferdinand, immer wieder fassungslos auf den Brief Luises starrend, der ihm, auf Geheiß des Intriganten Wurm, von Hofmarschall von Kalb zugespielt wurde...

...und doch! Es ist ihre Hand! - ein unerhörter unge- heurer Betrug, wie die Menschheit noch keinen erlebte!..

Ferdinand: ”Gott! da empfand sie nichts? Nichts, als ihre Reize geschmeichelt? als dass ich betrogen sei? Tod und

Ferdinand: ”Es ist nicht möglich. Nicht möglich. Diese
    himmlische Hülle versteckt kein so teufliches Herz...

...Mich so ganz zu ergründen! - Mich zu berechnen in einer Träne- Auf jeden Gipfel der Leidenschaft mich zu begleiten, mir zu begegnen vor jedem schwindelndne Absturz - Gott! und das alles nichts als Grimasse?”

Rache!... Die Vermählung ist fürchterlich, aber ewig!”

Ferdinand bei seinem Vater, um ihm Abbitte zu leisten, was die Beurteilung der Person Luisens betrifft.”

Schiller/Kabale

Rollen

Die Utopie

Die Bedrohung

Die Intrige

Lady Milford

Der Brief

Der Verrat

Die Farce

Das Scheitern

Der Tod

Inhalt

Autor

Dramaturgie

Presse