Weiss: Marat / Sade
- Corday -

Weisss / Marat-Sade

Die Rollen

Ausrufer

Marat

de Sade

Corday

Duperret

Coulmier

Roux

Internierte

Der Inhalt

Der Autor

Dramaturgie

Die Presse

Erster Besuch der Corday (Nathalie Daibel): „Was ich ihm zu sagen habe, kann ich nicht schreiben. Ich will vor ihm stehn und ihn ansehn, ich will...

Sade (Sebastian Lieb) unterbricht Corday, die zum Schlag ausholt: „Noch nicht Corday, dreimal kommst du an seine Tür.“

...sein Zittern sehn und den Schweiß auf seiner Stirn und in seine Rippen will ich den Dolch treiben, den ich unter meinem Brusttuch verwahre….

Duperret (Jorit Hopp): „Ach liebste Charlotte, kehre zurück in den Kreis deiner frommen Freundinnen und führe ein Leben in Zurückgezogenheit und in Gebeten!“

Fotos: Tobias Reinmuth

…in beide Hände werde ich den Dolch nehmen und ihn in seine Haut schlagen und dann will ich hören, was er mir zu antworten hat.“

Ausrufer (Merle Scheib) souffliert:
„Und warum sollte ich fliehn?“

„Noch heuchelt er, dass die Maßnahmen  der Gewalt nur von begrenzter Dauer wären.  Wir aber wissen, dass  Auflösung und Gesetzlosigkeit sein Ziel sind!“  Charlotte Corday (Nathalie Daibel) spricht  mit Duperret (Jorit Hopp) über Marat (Jonathan Bohlen).

Duperret (Jorit Hopp): „ Liebste Charlotte, mein Platz ist hier, wie könnt ich die Stadt verlassen in der ich dich weiß? Liebste Charlotte mein Platz ist hier.“

Sade (Sebastian Lieb): „ Ich tat alles um sie freizu- sprechen oder entkommen zu lassen. Ich sah, dass ich nicht fähig war zum Mord“ - Peitschenhieb

Corday (versucht sich aus Duperrets Umarmung zu befreien): „Liebster Duperret du willst mich nur...

...prüfen, doch ich weiß, was ich zu tun habe. Fahre du nach Caen, fahre noch heute und flieh!“

Corday (Nathalie Daibel) im Arienstil : „Einmal wird es sich verwirklichen, dass der Mensch im Einklang lebt mit sich selbst und mit seinesgleichen...

...in der ein jeder über alle dasselbe Recht erwirbt das man ihm über sich selbst gewährt.“

Duperret (Jorit Hopp), während ein Patient  (Finn Weingarten) ihn wegzieht:
„Mein Platz ist hier.“

Simonne (Janine Kuroczik zweite von links ) - nach dem zweiten Bitten Cordays, bei Marat eingelassen zu werden:  „Ich lasse niemanden herein, die bringen uns nur ins Unglück,...

…alle diese Leute mit ihren Krämpfen und Beschwerden als hättest du nichts andres zu tun als ihnen Advokat und Arzt und Beichtvater zu sein.“

Vorbereitung zum dritten Besuch - Corday (wird aufgestellt): „Jetzt weiß ich, wie dieser Augenblick ist, in dem der Kopf vom Leib getrennt wird, dieser Augenblick, die Hände auf den Rücken gebunden, die Füße zusammengeschnürt, der Hals entblößt, das Haar abgeschnitten, der Augenblick auf den Brettern.“

Duperret (Jorit Hopp) „Wovon sprichst du Charlotte, was sind das für Träume? Wach auf Charlotte und betrachte die Bäume! Betrachte das rosige Abendlicht und denke an solche Dinge nicht! Verspüre die Wärme und die sommerliche Luft, in der sich hebt deine schöne Brust!“

Der Mord -
Ein gemeinsamer Schrei
aller Patienten

Vorstellung im Pfalztheater Kaiserslautern, 24. Juni 2013

Fotos: Lieb

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Marat

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Corday

Duperret

Coulmier

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